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Mittwoch, 08.09.2010

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Hagen a.T.W. stellt sich vor

Hagen
Hagen am Teutoburger Wald liegt in einer malerischen Talmulde, 10 km südwestlich von Osnabrück. Symbolisch wird der Zusammenschluss der sechs Ursprungsgemeinden Hagen, Altenhagen, Mentrup, Gellenbeck, Natrup-Hagen und Sudenfeld in einem 6fach gelappten Eichenblatt des Ortswappens dargestellt. Das Eichenblatt symbolisiert ferner unsere waldreiche Gemeinde und die Lage im westlichen Teil des Teutoburger Waldes. Auf die Zugehörigkeit zum früheren Fürstbistum Osnabrück verweist das Rad. Urkundlich wird Hagen erstmals im Jahr 1097 erwähnt.
In den zurückliegenden Jahrzehnten veränderten wirtschaftliche und soziale Wandlungen das Erscheinungsbild unserer Gemeinde von der Agrar- zur Dienstleistungsgemeinde.

Hagen
Heute umschließt unser Ort eine Gesamtfläche von 34 qkm mit ca. 14.000 Einwohnern. Unsere kreative Entwicklungsplanung verfolgt das Ziel, in einem ständigen Prozess die Infrastruktur zu verbessern. Der Wohn- und Freizeitwert soll erhöht, der Tourismus gefördert und neue Arbeitsplätze sollen geschaffen werden. Die Bewahrung der natürlichen Eigenart der Landschaft ist uns dabei ein besonderes Anliegen.

Hagen ist zu jeder Jahreszeit schön. Zur Kirschblüte ist ein Besuch Hagens besonders empfehlenswert; daher stammt der weithin bekannte Name "Kirschenhagen".

In der Ehemaligen Kirche St. Martinus, die seit dem Bau einer neuen Pfarrkirche im Jahr 1973 von einem Förderverein betreut wird, finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen, wie Konzerte und Ausstellungen, statt.

Den Ausstellungsschwerpunkt des Töpfereimuseums im Alten Pfarrhaus bildet das Hagener Töpferhandwerk. Mit der Töpferwerkstatt Niehenke, die bereits in der 4. Generation produziert, verfügt Hagen über eine der bedeutendsten Töpfereien Norddeutschlands.

Die beliebte Hagener Kirmes mit dem traditionellen Viehmarkt am Montag nach Michaelis (29. September) zählt zu den gefragtesten Volksfesten im Osnabrücker Land.

Hagen
Neben historischen Gebäuden präsentieren sich in unserer Gemeinde moderne Bauten wie Schulen, Kindergärten, Jugendheime, Sportanlagen und ein Bürgerhaus. Ein Freibad fehlt ebensowenig wie ein Hallenbad. Dass die Hagener ein Herz für Kinder haben, zeigt sich auch in der Einrichtung von 40 Spielplätzen. Pflegebedürftige ältere Bürger werden im Alten- und Pflegeheim St. Anna-Stift liebevoll betreut.

Um die musikalische Ausbildung der Kinder und Jugendlichen zu fördern, wurde eine eigenständige Jugendmusikschule ins Leben gerufen, die sich großer Beliebtheit erfreut und von mehr als 500 Kindern und Jugendlichen besucht wird.

In unserer Gemeinde gibt es viele Frauen, Männer und Jugendliche, die sich ehrenamtlich um das Gemeinwohl kümmern. Über 60 Vereine, in denen man seine Freizeit sinnvoll verbringen und positiv gestalten kann, sind Ausdruck eines vielfältigen Gemeinschaftslebens.

Im Pferdesport hat sich der Reiterverein St. Martinus einen guten Ruf erworben. Der Reiterhof Kasselmann, der unterhalb des Borgberges gelegen ist, hat sich international etabliert.

Mit der Gellenbecker Wassermühle auf dem Hof Meyer zu Gellenbeck verfügt die Gemeinde über ein wertvolles Denkmal der Hagener Wirtschaftsgeschichte.

Das Schonklima der Hagener Talmulde sowie die touristische Infrastruktur führten dazu, dass unserer Gemeinde der Status eines "staatlich anerkannten Erholungsortes" verliehen wurde. In den gastronomischen Betrieben werden unsere Gäste köstlich bewirtet.

Die Baugebiete wurden behutsam in die Landschaft eingefügt. Auf eine landschaftsbezogene Ortsgestaltung sowie auf die Pflege der Baudenkmale wird besonders Wert gelegt. In Hagen kann man gut einkaufen. Von 1985 - 1997 hat die Gemeinde den Ortskern saniert. Das Dorferneuerungsprogramm hat ebenfalls zu einer Ortsbildverbesserung beigetragen.

In einer Gemeinde darf auch der gewerbliche Sektor nicht zu kurz kommen. Mit Wirtschaftsförderungsmitteln wurden in beiden Ortsteilen Hagens attraktive Gewerbegebiete erschlossen.

Unsere Bürgerinnen und Bürger leben gern in Hagen. Der Gemeinderat und die Verwaltung werden alles daran setzen, dass das auch in Zukunft so bleiben wird.

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