Mehr Grünflächen für Hagen a.T.W.
Sogenannte Schottergärten haben in den vergangenen Jahren vielerorts zugenommen, stehen jedoch aus ökologischer Sicht in der Kritik. Sie bieten kaum Lebensraum für Insekten, tragen wenig zur Artenvielfalt bei und wirken sich negativ auf das lokale Mikroklima aus, da sie sich insbesondere in den Sommermonaten stark aufheizen.
Vor diesem Hintergrund ruft die Gemeinde Hagen a.T.W. dazu auf, bestehende Schotterflächen – sowohl in privaten Gärten als auch auf Grabstätten – schrittweise zurückzubauen. Stattdessen wird die Anlage von insektenfreundlichen Staudenbeeten empfohlen, die mit heimischen, blühenden Pflanzen gestaltet sind. Diese bieten Nahrung und Lebensraum für Bienen, Schmetterlinge und andere Nützlinge und leisten gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zur Aufwertung des Ortsbildes. Die Anlegung von mehrjährigen Blühwiesen mit regionalem Saatgut wird mit 0,50 € pro m² Blühwiese, höchstens jedoch 150,00 € sowie kostenlosem regionalen Saatgut gefördert.
Auch die Friedhöfe sollen künftig verstärkt als naturnahe, grüne Rückzugsorte wahrgenommen werden, die neben ihrer Funktion als Orte der Erinnerung zugleich einen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz leisten.
Mit der Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger kann Hagen a.T.W. so Schritt für Schritt zu einer noch lebenswerteren, grüneren und nachhaltigeren Kommune weiterentwickelt werden.





