Grünpflege
Mehr Natur in jedem Winkel unserer Gemeinde
Unser Ziel ist klar: Alle kommunalen Grünflächen sollen Schritt für Schritt so naturnah wie möglich gestaltet werden.
Vielfältig bepflanzte Flächen sind nicht nur schön anzusehen – sie leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, zur Artenvielfalt und zur Lebensqualität in unserer Gemeinde.
Grünflächen in Zahlen – unsere Key Facts
- ca. 1 ha Blühwiesen als wertvolle Lebens- und Nahrungsräume
- 4 Benjeshecken als naturnahe Strukturen aus Totholz
- 4 große Insektennisthilfen zur gezielten Unterstützung von Wildbienen & Co.
Bunte Wiesen statt Einheitsgrün
Monotone Rasenflächen weichen zunehmend lebendigen, naturnahen Grünräumen. Die Gemeinde geht neue Wege in der Pflege öffentlicher Flächen – für mehr Artenvielfalt, gesunde Böden und widerstandsfähige Landschaften. Wo es möglich ist, lassen wir der Natur bewusst mehr Zeit und Raum.
Naturnahe Grünflächen bieten:
- Lebensräume für bedrohte Tier- und Pflanzenarten
- kühlende Wirkung an heißen Sommertagen
- bessere Aufnahme von Wasser bei Starkregen
- bessere Luftqualität
- Erholungsräume für Menschen
- Lern- und Erlebnisorte für Kinder
Warum weniger Mähen mehr bewirkt
Ein kurz geschorener Rasen wirkt auf den ersten Blick ordentlich, ist jedoch für viele Tiere und Pflanzen ein lebensfeindlicher Ort. Häufiges Mähen entfernt Blüten, zerstört Rückzugsräume und schwächt langfristig die ökologische Vielfalt.
Die Gemeinde Hagen a.T.W. verfolgt deshalb ein ökologisches Grünflächenkonzept, das Eingriffe auf das notwendige Maß reduziert. Ziel ist es, die Biodiversität zu erhalten, natürliche Kreisläufe zu fördern und die ökologischen Funktionen der Grünflächen nachhaltig zu stärken.
Konkret bedeutet das:
- reduzierte Mähintervalle auf ausgewählten öffentlichen Flächen
- Blühstreifen und Wildblumenwiesen an Straßenrändern, Grüninseln und Freiflächen
- schonende Pflege von Bäumen und Hecken
- gezielter Erhalt alter, ökologisch wertvoller Gehölze
In Herbst und Winter wirken diese Flächen teilweise weniger bunt oder „ungepflegt“.
Dies ist bewusst so vorgesehen und Ausdruck einer naturnahen Entwicklung – nicht mangelnder Pflege.
Vielfalt beginnt vor der eigenen Haustür
Auch private Gärten leisten einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität. Schon kleine Maßnahmen haben große Wirkung:
- seltener mähen
- Wildblumen und Kräuter zulassen
- Rückzugsorte schaffen (Totholz, Laub, Steinhaufen)
- auf chemische Mittel verzichten
- heimische Pflanzenarten nutzen
Zurück zur Artenvielfalt: In diesem Flyer finden Sie nähere Informationen.




